Programm 2027

Drei Tage.Ein Plenum.Vier Workshops.

Sonntag ankommen, Montag Plenum mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Dienstag vier parallele Workshops. Neu in 2027 ist ein Workshop für Hochschulen und Forschung.

Plenum am Kongresstag 2026, Applaus im Saal

Das Programm 2027.

Das Programm für 2027 stellen wir gerade zusammen. Einen Eindruck, was Sie erwartet, gibt Ihnen das vollständige Programm des Kongresses 2026.

Programm 2026 ansehen

Neu 2027: ein vierter Raum für Hochschulen und Forschung. Studierende, Promovierende und Nachwuchswissenschaftler stellen ihre Forschung zu BIM in der Infrastruktur vor.

Networking NightSonntag, 08.03. – Networking Night
18:00 bis 22:00
Networking Night

Networking Night

Networking Night im stilvollen Bilderberg Bellevue Hotel mit den angemeldeten Teilnehmern, Sponsoren und Referenten. Im Anschluss „Museum by Night“ – eine exklusive Nachtführung im Verkehrsmuseum Dresden.
Montag, 09.03. – Kongress
bis

Veranstaltungsort

Montag, 09.03. – Kongress
08:30 bis 09:00

Anmeldung

Montag, 09.03. – Kongress
Frank Kebbekus
09:00 bis 09:05

Begrüßung des Moderators

Die gute Zusammenarbeit von allen Beteiligten ist Voraussetzung für einen gelingenden BIM-Prozess. Die technischen Wechselwirkungen sind klar und definiert. Bei den Podiumsgesprächen können eigene Sichtweisen vorgestellt und Wünsche an andere Beteiligten adressiert werden. Die hervorragende Kompetenz der Gäste und des Publikums lädt ein zur Diskussion und zur Synergie für alle Beteiligten. Mit großer Vorfreude schaue ich auf den BIM.Infra Kongress in Dresden!
Frank KebbekusModerator + Speaker
Montag, 09.03. – Kongress
Prof. Dr. Cornelius PreidelProf. Birgit MiliusDr. Veit Appelt
09:05 bis 09:20

Eröffnung durch die Veranstalter

Prof. Dr. Cornelius PreidelVorstandsvorsitzender, buildingSMART Deutschland e.V.Prof. Birgit MiliusProfessorin/Präsidentin, TU Berlin/VDEI - Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V.Dr. Veit AppeltBIM.Infra Kooperation, TU Dresden, TU München, TU Berlin, RUB
Montag, 09.03. – Kongress
Patrick Schnieder
09:20 bis 09:30

Digitales Grußwort Bundesministerium für Verkehr (BMV)

Patrick SchniederBundesminister für Verkehr, Bundesministerium für Verkehr (BMV)
Montag, 09.03. – Kongress
Regina Kraushaar
09:30 bis 09:40

Grußwort Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL)

Regina KraushaarStaatsministerin, Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL)
PodiumsdiskussionMontag, 09.03. – Kongress
Dr. Christian SchlosserProf. Birgit MiliusDipl.-Ing. Bernhard KnoopDr. Frank BrinkmannDr. Veit Appelt
09:40 bis 10:30
Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion: Das neue Sondervermögen für Infrastruktur: Was können wir in der nächsten Legislaturperiode für Straße, Bahn, Energie erwarten?

Dr. Christian SchlosserLeiter des Referats G16 - Digitalisierung des Bauwesens, Bundesministerium für VerkehrProf. Birgit MiliusProfessorin/Präsidentin, TU Berlin/VDEI - Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure e.V.Dipl.-Ing. Bernhard KnoopPräsident, BSVI - Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure e. V.Dr. Frank BrinkmannVorstandsvorsitzender SachsenEnergie AG / Vorstandsmitglied, BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.Dr. Veit AppeltBIM.Infra Kooperation, TU Dresden, TU München, TU Berlin, RUB
Montag, 09.03. – Kongress
10:30 bis 11:00

Kaffeepause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

VortragMontag, 09.03. – Kongress
Dr. Christian Schlosser
11:00 bis 11:20
Vortrag

Digitalisierung als Voraussetzung für die Finanzierung der Infrastruktur

Die Beschleunigung von Planung, Genehmigung und Bau von Verkehrsinfrastrukturprojekten ist ein zentrales Ziel der Infrastrukturagenda der Bundesregierung. Mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz (InfZuG) wurden die rechtlichen Grundlagen geschaffen, um Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich zu vereinfachen, zu digitalisieren und effizienter zu gestalten. Ausgehend vom Stufenplan Digitales Planen und Bauen, den BIM-Masterplänen der Fachbereiche und der ressortübergreifenden Initiative BIM Deutschland und dem BIM-Portal des Bundes wurden in den letzten Jahren bereits umfangreiche Vorarbeiten für die Digitalisierung der gesamten Prozesskette geleistet. Mit dem Aufbau digitaler Zwillinge geht das BMV die nächsten Schritte. Ziel ist es, durch den konsequenten Einsatz digitaler Methoden sowohl die Finanzmittel für Investitionen effektiver zu verwenden als auch Betrieb und Unterhalt zu optimieren. Das Engagement des BMV verbindet Forschung und Innovationen mit konkreter Anwendung und Umsetzung im eigenen Wirkungsbereich. Wichtig ist aber auch, dass die Erfahrungen aus Piloten gezielt an Länder und Kommunen sowie die gesamte Wertschöpfungskette Bau weitergegeben werden. Durch offene Schnittstellen und Produkte profitieren insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen.
Dr. Christian SchlosserLeiter des Referats G16 - Digitalisierung des Bauwesens, Bundesministerium für Verkehr
VortragMontag, 09.03. – Kongress
Dipl.-Kfm. Candy Friauf
11:20 bis 11:40
Vortrag

Neue DB-Strategie – von BIM zum digitalen Anlagenlebenszyklus

Darstellung der neuen Inhalte zur Fortschreibung der BIM-Strategie.
Dipl.-Kfm. Candy FriaufBeauftragter der DB AG für BIM Infrastruktur, DB InfraGO AG
VortragMontag, 09.03. – Kongress
Sarah Kristina MerzDr. Veit Appelt
11:40 bis 11:50
Vortrag

BIM-Projekte brauchen BIM-Experten – Weiterbildung zum BIM-Profi in der Infrastruktur (das neue buildingSMART Zertifizierungsprogramm)

Sarah Kristina Merz und Veit Appelt zeigen, warum BIM-Projekte in der Infrastruktur BIM-Expertise brauchen und wie das neue buildingSMART-Zertifizierungsprogramm den Weg zum BIM-Profi in der Infrastruktur eröffnet. Im Fokus stehen Bedarf und Entwicklung des Programms, seine Einordnung in die buildingSMART-Zertifizierungslandschaft sowie ein kompakter Einblick in Aufbau und Inhalte.
Sarah Kristina MerzLeitung EDUBIM Campus | Leitung Fachgruppe Zertifizierung, buildingSMART Deutschland, DEUBIM GmbHDr. Veit AppeltBIM.Infra Kooperation, TU Dresden, TU München, TU Berlin, RUB
Montag, 09.03. – Kongress
Wettbewerb "Beste studentische Arbeit – BIM.Infra Vorlesungsreihe"
11:50 bis 12:00

BIM.Infra Students Award 2026 - Auszeichnung "Beste studentische Arbeit – BIM.Infra Vorlesungsreihe"

Wettbewerb "Beste studentische Arbeit – BIM.Infra Vorlesungsreihe"
Montag, 09.03. – Kongress
12:00 bis 13:30

Mittagspause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

VortragMontag, 09.03. – Kongress
Dipl. Geograph Sebastian Pache
13:30 bis 13:50
Vortrag

Konvergenzen ohne Grenzen: Die Bedeutung offener Standards für konvergierende Technologien wie GIS, BIM & KI im Kontext Digitaler Souveränität

Die digitale Transformation der Infrastrukturbranche ist geprägt von einer rasanten Annäherung vormals getrennter Welten: Geoinformationssysteme (GIS), Building Information Modeling (BIM) und Künstliche Intelligenz (KI) verschmelzen zunehmend zu einem durchgängigen technologischen Ökosystem. Diese Konvergenz ist mehr als ein technologischer Trend – sie ist ein zentraler Baustein für Digitale Souveränität im öffentlichen Sektor. Sie ermöglicht einen unabhängigen, interoperablen und langfristig tragfähigen Umgang mit essenziellen Infrastrukturdaten – über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Im ersten Teil des Vortrags wird erläutert, weshalb offene Standards und Interoperabilität die fundamentale Voraussetzung dafür sind, Daten silofrei zu nutzen, zu verknüpfen und nachhaltig zu betreiben. Es wird gezeigt, wie sich GIS und BIM aufgrund gemeinsamer räumlicher, semantischer und prozessualer Anforderungen methodisch immer weiter annähern – und wie KI diese Entwicklung zusätzlich beschleunigt. Darüber hinaus wird dargelegt, weshalb Digitale Souveränität nicht mit Autarkie verwechselt werden darf und wie Offenheit, Interoperabilität, Standards und Wahlfreiheit helfen, Kontrolle über Systeme, Daten und Prozesse zu bewahren oder neu zu erlangen. Im zweiten Teil werden anhand konkreter Praxisbeispiele aus den Bereichen Straße und Schiene greifbare Use Cases vorgestellt, in denen GIS, BIM und KI die Hauptrolle spielen. Die Beispiele veranschaulichen, wie die systematische Kombination von Geodaten, Bauwerksmodellen und KI‑Verfahren Effizienz, Transparenz und Qualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette steigert. Der Vortrag lädt dazu ein, Technologie‑Konvergenz als Grundlage einer souveränen digitalen Infrastrukturzukunft zu verstehen – und zeigt auf, weshalb gerade jetzt der entscheidende Moment ist, konsequent auf offene Standards und interoperable Technologien zu setzen.
Dipl. Geograph Sebastian PacheBusiness Development, Esri Deutschland
VortragMontag, 09.03. – Kongress
Doris Drescher
13:50 bis 14:10
Vortrag

Digitales Baurechtsverfahren für Straße und Bahn

Digitalisierung, E-Government, OZG - das sind nur einige Schlagworte, welche in aller Munde sind. Auch im Bereich der Infrastrukturen ist die Digitalisierung eines der Schwerpunktthemen. Dieser Vortrag widmet sich der Digitalisierung von Planfeststellungsverfahren im Fernstraßen-Bundesamt am Beispiel der Bundesautobahnen. Er zeigt die Möglichkeiten der digitalen Ausgestaltung dieser Verfahren auf, welche spätestens mit dem Genehmigungsbeschleunigungsgesetz im Jahr 2023 geschaffen wurden. In diesem Zusammenhang wird das Antrags- und Beteiligungsportal für Verkehr und Offshore-Vorhaben vorgestellt und dessen Funktionsumfang kurz erläutert. Abschließend wird ein Ausblick auf geplante, zukünftige Digitalisierungsbestrebungen gegeben.
Doris DrescherPräsidentin, Fernstraßen-Bundesamt
VortragMontag, 09.03. – Kongress
Silvia Haufe
14:10 bis 14:30
Vortrag

Digitalisierung in Genehmigungsverfahren

• Warum tun wir uns in Deutschland so schwer mit Digitalisierung? • Welche Potentiale hat Digitalisierung in Genehmigungsverfahren? • Kann Digitalisierung auch an Schnittstellen zwischen Unternehmen und Behörden gelingen? • Packen wir es an – aktuelle Digitalisierungsaktivitäten in Genehmigungsverfahren • Risiken beherrschen • Veränderungen managen
Silvia HaufeBereichsleiterin Naturschutz & Genehmigungen, 50 Hertz Transmission GmbH
PodiumsdiskussionMontag, 09.03. – Kongress
Doris DrescherDr. Dirk EbersbachProf. Dr. Steffen WarmboldSilvia HaufeMarkus ReinhardtAnne Schacherl
14:30 bis 15:20
Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion: Alles wird gut/besser: digitale Planung und Genehmigung in Reichweite

Doris DrescherPräsidentin, Fernstraßen-BundesamtDr. Dirk EbersbachInnovation Director, EUROVIAProf. Dr. Steffen WarmboldLeiter Grundsatzthemen, VBI - Verband Beratender IngenieureSilvia HaufeBereichsleiterin Naturschutz & Genehmigungen, 50 Hertz Transmission GmbHMarkus ReinhardtFachbereichsleiter Digitalisierung und Technik, Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung beim EBAAnne SchacherlLeiterin Grundsätze und Entwicklung BIM, GF Fahrweg, DB Infra GO
Montag, 09.03. – Kongress
15:20 bis 15:50

Kaffeepause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

VortragMontag, 09.03. – Kongress
M.Eng. Daniel Jonas
15:50 bis 16:10
Vortrag

Hausaufgaben für die Digitalisierung der Bauwirtschaft

Die Bedeutung der Digitalisierung für die Leistungsfähigkeit der Bauwirtschaft ist seit Jahren bekannt. Dennoch kommt ihre Umsetzung in der Praxis vielerorts nur schleppend voran – obwohl unter sich verändernden Rahmenbedingungen mit weniger Personal steigende Anforderungen zu bewältigen sind. Der Vortrag „Hausaufgaben für die Digitalisierung der Bauwirtschaft“ ordnet den aktuellen Stand der Digitalisierung aus Sicht des Baumittelstands ein und zeigt auf, warum digitale Methoden wie BIM ihre Potenziale im Projektalltag bislang nicht durchgängig entfalten. Auf Basis von Studien, Projekterfahrungen und der gemeinsamen Arbeit der Wertschöpfungspartner werden zentrale Handlungsfelder benannt. Im Mittelpunkt stehen konkrete „Hausaufgaben“, die notwendig sind, um Digitalisierung praxisnah und wirksam umzusetzen und damit die Leistungsfähigkeit der Bauwirtschaft langfristig zu sichern.
M.Eng. Daniel JonasGeschäftsführer, Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB)
VortragMontag, 09.03. – Kongress
Dr.-Ing. Ali Akbar Elahwiesy
16:10 bis 16:30
Vortrag

Einführung und Anwendung der BIM-Methodik im Projekt Hochleistungskorridor Berlin – Hamburg Los 3

• Kurze Projektvorstellung • Darstellung der erbrachten Bau-Leistungen in den ersten fünf Monaten • Anwendung und Einführung von BIM im Projekt
Dr.-Ing. Ali Akbar ElahwiesyLeiter Geschäftsfeld GU-Projekte, DB Bahnbau Gruppe
PodiumsdiskussionMontag, 09.03. – Kongress
Dr.-Ing. Dirk KunzeM.Eng. Daniel JonasMark FisherDr.-Ing. Ali Akbar ElahwiesyDipl.-Ing. Dr. techn. Florian AuerJürgen Litsch
16:30 bis 17:20
Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion: Bauen digital: die digitale Baustelle als Win/Win Situation

Dr.-Ing. Dirk KunzeGeschäftsführer, LTB Leitungsbau GmbHM.Eng. Daniel JonasGeschäftsführer, Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB)Mark FisherCTO, SPITZKE SEDr.-Ing. Ali Akbar ElahwiesyLeiter Geschäftsfeld GU-Projekte, DB Bahnbau GruppeDipl.-Ing. Dr. techn. Florian AuerSenior Expert Railway Infrastructure, Plasser & TheurerJürgen LitschProkurist, STRABAG AG
VortragMontag, 09.03. – Kongress
Dr. Veit Appelt
17:20 bis 17:30
Vortrag

Tagesrückblick

Dr. Veit AppeltBIM.Infra Kooperation, TU Dresden, TU München, TU Berlin, RUB
Networking DinnerPulverturm an der FrauenkircheMontag, 09.03. – Kongress
Pulverturm
19:00 bis 23:00
Networking DinnerPulverturm an der Frauenkirche

Networking Dinner

Das Networking Dinner findet im Pulverturm an der Frauenkirche Dresden statt und wird durch musikalische Untermalung sowie ein Kulturprogramm begleitet.
Pulverturm
Dienstag,10.03. – Workshop 1
bis

Veranstaltungsort

Dienstag,10.03. – Workshop 1
Dr. Al-Hakam Hamdan
bis

Workshop 1: Grundlagen BIM, Digitaler Zwilling und Bestandserfassung

Es freut mich sehr, Moderator beim BIM.Infra Kongress 2026 zu sein. Es gibt nur wenige Veranstaltungen, die Industrie und Forschung so wirkungsvoll zusammenbringen und somit einen fundierten Einblick in innovative, praxisrelevante Technologien ermöglichen. Genau dies macht den Austausch auf dem Kongress so besonders. Wer einen Blick auf die Zukunft der Digitalisierung von Infrastrukturprojekten werfen und aktuelle Entwicklungen aus erster Hand erleben möchte, sollte sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.
Dr. Al-Hakam HamdanFachbereichsleiter Software Engineering & Research, A+S Consult GmbH
FührungKongresseingang Bilderberg Bellevue HotelDienstag,10.03. – Workshop 1
Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
08:15 bis 09:15
FührungKongresseingang Bilderberg Bellevue Hotel

Brückenführung: Interessante Fakten zu Dresdens Brücken mit Prof. Steffen Marx von der Technischen Universität Dresden

Besonderes Highlight am Workshop Day: Herr Prof. Steffen Marx (Brückenspezialist) nimmt Sie mit auf einen kurzen morgendlichen Spaziergang vom Bilderberg Bellevue Hotel über die Brücke bis zum Hyperion Hotel am Schloss (Location Workshop Day). Unterwegs teilt Herr Prof. Marx interessante Fakten zu Dresdens Brücken. 📍 Treffpunkt: 08:00 Uhr, Kongresseingang Bilderberg Bellevue Hotel Dresden
Prof. Dr.-Ing. Steffen MarxDirektor Institut Massivbau, TU Dresden, Institut für Massivbau
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
09:30 bis 10:00
Workshop

Faseroptische Sensorik für das Bestandsmonitoring von Brücken

Faseroptische Sensoren ermöglichen eine räumlich und zeitlich hochaufgelöste Messung entlang ihres Installationsweges. Dadurch eignen sie sich hervorragend für die Überwachung von Rissen und anderen Schäden, deren Entstehungsort im Vorfeld nicht bekannt ist. Durch ihre sehr hohe Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit haben sie ein hervorragendes Potenzial für die Überwachung von baulichen Strukturen. Der Vortrag zeigt die Anwendungsmöglichkeiten anhand ausgewählter Beispiele.
Prof. Dr.-Ing. Steffen MarxDirektor Institut Massivbau, TU Dresden, Institut für Massivbau
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Dr.-Ing. Kathrin Glab
10:00 bis 10:30
Workshop

KI-Agenten im BIM-Kontext: Neue Wirkungspotenziale für Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse im Infrastrukturbau

Mit fortschreitender Digitalisierung von Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozessen im Infrastrukturbau rücken KI-Agenten zunehmend in den strategischen Fokus der Projektabwicklung. Durch eine systematische Verknüpfung von Building Information Modeling (BIM) mit handlungsfähigen KI-Agenten wird das digitale Modell vom passiven Informationsspeicher zu einer aktiven, entscheidungsunterstützenden Instanz transformiert. Dadurch werden komplexe Infrastrukturmaßnahmen nicht nur effizienter, sondern auch sicherer und vorausschauender zu planen, zu genehmigen und umzusetzen sein. In diesem Kontext wandelt sich auch die Rolle der Ingenieure von primär ausführenden Organen hin zu steuernden, validierenden und verantwortenden Instanzen. Es wird deutlich, dass ein solcher Paradigmenwechsel strategische Anpassungen der Prozessabläufe im Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten erfordern. Anhand praxisnaher Anwendungsfälle wird aufgezeigt, wie KI-Agenten im BIM-Kontext konkret Effizienz, Planungssicherheit und Transparenz in Infrastrukturprojekten erhöhen können. Voraussetzung hierfür sind technologische, organisatorische und regulatorische Rahmenbedingungen, die integrativ umzusetzen sind.
Dr.-Ing. Kathrin GlabGeschäftsführerin, GTNE GmbH
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Dipl.-Ing. Ronny Zienert
10:30 bis 11:00
Workshop

BIM und GIS wachsen zusammen! Welchen Beitrag leistet der Digitale Zwilling Sachsen?

BIM und GIS sind zwei Zukunftsthemen, die in Verbindung noch stärker in den Fokus rücken. Der Digitale Zwilling Sachsen wird die dreidimensionale, intelligente Umgebung für die digital geplanten Infrastrukturprojekte sein. Wo wir im GeoSN stehen und wohin wir wollen, wird im Vortrag gezeigt.
Dipl.-Ing. Ronny ZienertPräsident, Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN)
Dienstag,10.03. – Workshop 1
11:00 bis 11:30

Kaffeepause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Sharan VijayagopalLisa SchlundFriedrich Schrödter
11:30 bis 12:00
Workshop

HOAI und BIM: wie geht das zusammen? Forschungsprojekt BIM-INLEA

Das Construction Future Lab stellt gemeinsam mit der Bauhaus-Universität Weimar, Professur für Baubetrieb und Bauverfahren, das neue Forschungsprojekt „BIM-INLEA“ vor. Ziel des Forschungsprojektes ist es, zentrale Grundlagen für eine sachgerechte Beschreibung, Ausschreibung und Bewertung von BIM-Leistungen zu erarbeiten und damit einen Beitrag zur Novellierung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 202X zu leisten.
Sharan VijayagopalFachlicher Referent, BIM DeutschlandLisa SchlundWissenschaftliche Mitarbeiterin, CFLabFriedrich SchrödterWissenschaftlicher Mitarbeiter, Professur Baubetrieb und Bauverfahren an der Bauhaus-Universität Weimar
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Dipl.-Ing. Anke Kunze
12:00 bis 12:30
Workshop

Kraftwerksstrategie umsetzen: Nur gemeinsam mit allen Zulieferern schaffen wir Digitale Zwillinge!

EU-Kommission und BMWE haben Mitte Januar eine Grundsatzeinigung zu Eckpunkten für die Kraftwerksstrategie erzielt. Noch in diesem Jahr dürfen in einem ersten Schritt neue Anlagen mit einer Kapazität von zwölf Gigawatt ausgeschrieben werden. Auftragsbücher aller Hersteller und Zulieferer sind schon heute stark gefüllt. Um die weiteren Kapazitäten stemmen zu können, braucht es neue Herangehensweisen – auch in der Bereitstellung von Informationen für Hersteller und Anlagenbetreiber. Hersteller wollen gemeinsam mit Zulieferern für Systeme und Produkte die CDE-Software für den Datenaustausch so weiterentwickeln, dass sie Ihre Informationen effizienter, schneller und mit hoher Qualität bereitstellen können. Auch KI soll zum Einsatz kommen. Seien Sie dabei, wenn die digitale Zukunft für die Energiewende gestaltet wird!
Dipl.-Ing. Anke KunzeBeraterin, BIM FOR ENERGY Consulting
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Dr. techn. Jürgen HahnJohannes Isensee
12:30 bis 13:00
Workshop

Geodatenmanagement mit KI neu gedacht

Mit einer zentral gepflegten Geodatenbank als Basis für ein optimales Geodatenmanagement kann die Qualität, Nutzung und Wiederverwendbarkeit von Geodaten in Projekten deutlich verbessert werden. Zusätzlich ist es möglich eine sichere, standardisierte Arbeitsbasis für GIS-Nutzer zu schaffen. Mit in GIS-Programmen integrierten KI-Lösungen wird diese Basis zudem genutzt um auch nicht-GIS-Experten einfache, leistungsfähige Analysen per natürlicher Sprache zu ermöglichen.
Dr. techn. Jürgen HahnGeschäftsführung, MovingLayers GmbHJohannes IsenseeProjektingenieur Geodatenmanagement, A+S GmbH Umwelt Energie
Dienstag,10.03. – Workshop 1
13:00 bis 14:00

Mittagspause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Štefan Jaud
14:00 bis 14:30
Workshop

BIM Fit Check: Connectathon der IFC4.3 Implementierung in Software

BIM Fit Check ist eine Veranstaltungsreihe, die Fachsoftwarehersteller aus der Baubranche zusammenführt, um die praktische Implementierung offener BIM-Standards zu evaluieren und Best Practices zu teilen. In den beiden vergangenen Ausgaben stand IFC (Industry Foundation Classes) im Fokus - von der korrekten Implementierung über häufige Fehlerbilder bis hin zur Qualitätssicherung von IFC-Modellen in realen Projektumgebungen. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Hilfestellung, um den Reifegrad ihrer BIM-Programme gezielt zu bewerten und weiterzuentwickeln. Die kommende Ausgabe im Mai 2026 widmet sich dem Thema BCF (BIM Collaboration Format) und beleuchtet, wie dieses offene Format die modellbasierte Kommunikation und Koordination zwischen Projektbeteiligten effizient unterstützt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die bisherigen Erkenntnisse der Reihe und einen Ausblick auf die Potenziale von BCF für eine strukturierte, werkzeugneutrale Zusammenarbeit im BIM-Projekten.
Štefan JaudCEO, Jaud IT GmbH
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg Blankenbach
14:30 bis 15:00
Workshop

Digitaler Zwilling Straße – Von der Punktwolke zur räumlich-semantischen Datenintegration

Digitale Zwillinge werden derzeit für verschiedene Anwendungen und thematische Bereiche in der bebauten Umwelt diskutiert. Durch die Verknüpfung von digitalen Modellen, Sensoren, (Echtzeit-)Daten, Analysen und Simulationen kann eine virtuelle Repräsentation eines realen Bauwerks realisiert und damit insbesondere der Betrieb und die Unterhaltung unterstützt werden. Im Vortrag werden Digitale Zwillinge für Straßen thematisiert und der Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) 339 „Digitaler Zwilling Straße“ eingeführt. Der Schwerpunkt liegt in der Vorstellung von Methoden zur Erstellung eines georeferenzierten geometrisch-semantischen Bestandsmodells (as-is Modell) der Straße. Als grundlegendes Informationsmodell zur Umsetzung eines digitalen Zwillings ermöglicht das as-is Modell sowohl die semantische als auch räumliche Verknüpfung von Daten, Simulationen und weiteren Teilmodellen. Anhand eines Demonstrators aus dem SFB/TRR 339 wird die Verknüpfung ausgewählter Elemente gezeigt.
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg BlankenbachInstitutsdirektor, RWTH Aachen University
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 1
Jens Bartnitzek
15:00 bis 15:30
Workshop

Forschungsprojekt EAV-Infra: Ergebnisse der modellbasierten Lärmschutzplanung und Auralisation

Vom Fachmodell zur Auralisation: Der Vortrag zeigt einen BIM-basierten Ansatz zur modellgestützten Lärmschutzplanung, bei dem Simulationsergebnisse nicht nur visualisiert, sondern auch akustisch erlebbar gemacht werden.
Jens BartnitzekProjektleiter FUE, A+S Consult GmbH
Dienstag,10.03. – Workshop 1
15:30 bis 16:00

Schlusswort

Dienstag,10.03. – Workshop 1
16:00 bis 18:00

Kaffeepause und Ausklang: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

HYPERION Hotel am SchlossDienstag,10.03. – Workshop 2
bis
HYPERION Hotel am Schloss

Veranstaltungsort

Dienstag,10.03. – Workshop 2
Prof. Dr.-Ing. Hans-Christoph Thiel
bis

Workshop: 2 Planung und Genehmigung mit BIM

Infrastruktur für Wasser, Energie und Verkehr ist unverzichtbar. Digitale Methoden helfen dabei, die Infrastruktur mit hoher Qualität zur Verfügung zu stellen, auszubauen und dem Bedarf anzupassen. Dafür bietet der BIM.INFRA-Kongress auch dieses Jahr ein kompetentes Forum mit hochrangigen Vorträgen und Diskussionsrunden. Gern moderiere ich den Workshop 2 Planung und Genehmigung.
Prof. Dr.-Ing. Hans-Christoph ThielEhrenmitglied VDEI e. V. / Consultant Engineer, A+S GmbH
FührungKongresseingang Bilderberg Bellevue HotelDienstag,10.03. – Workshop 2
Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
08:15 bis 09:15
FührungKongresseingang Bilderberg Bellevue Hotel

Brückenführung: Interessante Fakten zu Dresdens Brücken mit Herrn Prof. Steffen Marx von der Technischen Universität Dresden

Besonderes Highlight am Workshop Day: Herr Prof. Steffen Marx (Brückenspezialist) nimmt Sie mit auf einen kurzen morgendlichen Spaziergang vom Bilderberg Bellevue Hotel über die Brücke bis zum Hyperion Hotel am Schloss (Location Workshop Day). Unterwegs teilt Herr Prof. Marx interessante Fakten zu Dresdens Brücken. Workshop Day). Unterwegs teilt Herr Prof. Marx interessante Fakten zu Dresdens Brücken. 📍 Treffpunkt: 08:00 Uhr, Kongresseingang Bilderberg Bellevue Hotel Dresden
Prof. Dr.-Ing. Steffen MarxDirektor Institut Massivbau, TU Dresden, Institut für Massivbau
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Dr.-Ing. Markus Färber
09:30 bis 10:00
Workshop

Genehmigungsplanung von Übertragungsnetzprojekten mit großflächigen und hochdetaillierten 3D-Geo-, BIM- und Scan-Modellen

Die im deutschen Netzentwicklungsplan fixierten Projekte zur Optimierung, Verstärkung und Neuerrichtung von Elektroenergie-Übertragungsnetzen erstrecken sich über große räumliche Ausdehnungen und involvieren eine Vielzahl von Betroffenen, Entscheidungsträgern und Projektbeteiligten mit einer entsprechend großen Menge an Daten und Dokumenten und einem daraus resultierenden beträchtlichen Kommunikationsbedarf. Im Rahmen des Vortrags wird eine Software-Lösung vorgestellt, die im Rahmen der Kooperation der Softvise GmbH und der TenneT TSO GmbH entwickelt wurde, um ein vollumfängliches 3D-Modell eines Projektes mit allen 3D-Daten zu erstellen (DGM und DOM mit Orthofotos in hoher Auflösung, LoD2-Gebäudemodelle, 3D-Punktewolken von Drohnen-Scans und Überflug-Messungen sowie 3D-CAD- und BIM-Modelle von Masten, Leitungen, Umspannwerken und anderen technischen Anlagen). Dieser digitale Zwilling kann über eine Cloud-Lösung interaktiv genutzt werden, insbesondere in Online-Meetings und zu Vor-Ort-Terminen. An ausgewählten Beispielen des Projekts P481 Ersatzneubau 380-kV-Leitung zwischen Großkrotzenburg-West und Raitersaich/West (TenneT-Projekt A110 "Main-Franken-Leitung") wird dargelegt, wie das vollständige 3D-Modell genutzt wird, um die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu erleichtern, technische, ökologische und rechtliche Gegebenheiten zu ermitteln bzw. zu prüfen und um konkrete Entscheidungen in Bezug auf Standorte und Auswahl von Varianten bzw. Konfigurationen von Leitungen und Anlagen zu treffen.
Dr.-Ing. Markus FärberLeiter Forschung und Entwicklung, Softvise GmbH
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Dr. Katja Maaser
10:00 bis 10:30
Workshop

Hybride digital-analoge Modelle, Transformation Hbf Frankfurt/Main

Wie entsteht ein digitaler Zwilling für einen der meistfrequentierten Bahnhöfe Europas? Im Vortrag „FFM Hauptbahnhof – Digitaler Zwilling im dynamischen Frankfurter Umfeld“ gibt Dr. Katja Maaser exklusive Einblicke in ein reales Großprojekt mitten im urbanen Spannungsfeld. Es wird gezeigt, wie digitale Zwillinge helfen, Planungssicherheit zu erhöhen, Schnittstellen zu beherrschen und Entscheidungen datenbasiert zu treffen, insbesondere unter laufendem Betrieb, engen und unzureichenden Platzverhältnisse sowie sich ständig verändernden Rahmenbedingungen und Umfeld.
Dr. Katja MaaserLeitung Großprojekte FFM/Personenbahnhöfe, DB InfraGo AG
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Dirk Röder
10:30 bis 11:00
Workshop

BIM Bundesfernstraßen – Stand Objektkatalog und digitale Genehmigungsverfahren

Das Fernstraßen-Bundesamt unterstützt im Rahmen des Masterplans BIM Bundesfernstraßen das Bundesministerium für Verkehr bei zentralen Aufgaben der Digitalisierung. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung und fachliche Definition des Anwendungsfalls 090 „Genehmigungsprozess“ sowie die Erarbeitung, Pflege und Weiterentwicklung des Objektkatalogs BIM Bundesfernstraßen. Der Vortrag stellt den aktuellen Bearbeitungsstand beider Projekte vor und gibt einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Der Anwendungsfall 090 adressiert einen für öffentliche Verwaltungen besonders relevanten Prozess: die strukturierte und digitale Abbildung von Genehmigungsabläufen über alle Projektphasen hinweg – von Planung und Bau bis in den Betrieb. Da Genehmigungen technische, finanzielle und bauaufsichtliche Aspekte gleichermaßen betreffen und sich in ihrer Grundstruktur häufig ähneln, bietet ihre Standardisierung im Rahmen der BIM-Methodik großes Potenzial für Effizienzgewinne und Synergien. Das Fernstraßen-Bundesamt erarbeitet diesen Anwendungsfall federführend mit dem Ziel, Prozesse zu vereinheitlichen und digital durchgängig abzubilden. Pünktlich vor dem Start des BIM-Regelbetrieb wurde der Anwendungsfall 090 im Rahmendokument der gültigen Anwendungsfälle veröffentlicht. Ergänzend dazu wird der Objektkatalog BIM Bundesfernstraßen als zentrale Grundlage für standardisierte und automatisierbare BIM-Prozesse entwickelt. Nach der Vorstellung erster Best-Practice-Kataloge im Jahr 2024 wurden diese inhaltlich erweitert und fachlich vertieft. Die Veröffentlichung des ersten offiziellen Objektkatalogs im BIM-Portal des Bundes ist für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen und markiert einen wichtigen Meilenstein für den bundesweiten Regelbetrieb mit der BIM-Methode. Zugleich bildet sie die Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und den weiteren Ausbau des Katalogs.
Dirk RöderAbteilungsleiter Bau- und Verkehrstechnik, Fernstraßen-Bundesamt
Dienstag,10.03. – Workshop 2
11:00 bis 11:30

Kaffeepause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Jörn KückKristin Storm
11:30 bis 12:00
Workshop

BAB A 1 – Bremen, Digitale Vorplanung im BIM-Gesamtmodell

Die BAB A 1 ist die zentrale Verbindung zwischen West- und Norddeutschland. Im Bereich Bremen ist geplant, die A 1 zwischen dem Autobahnkreuz Bremen und dem Autobahndreieck Stuhr auf acht Spuren auszubauen. Dies schließt auch die betroffenen Anschlussstellen Bremen-Uphusen/Mahndorf, Bremen-Hemelingen, Bremen-Arsten und Bremen-Brinkum ein. Im Rahmen des Planungsprozesses wird die BIM-Methodik durchgängig angewendet, indem ein Gesamtmodell genutzt wird. In dem Vortrag wird der aktuelle Planungsstand sowie die bereits abgeschlossenen Planungsetappen unter Anwendung von BIM präsentiert. Die BIM-Anwendungen werden dabei durch die bisher durchgeführten Planungsetappen erläutert, beginnend mit der Machbarkeitsstudie, dem Realisierungswettbewerb für die Weserbrücke, dem Bestands- und Umgebungsmodell bis hin zur derzeit laufenden Vorplanung des ersten Bauabschnitts.
Jörn KückAbteilungsleiter, DEGES, Zweigstelle BremenKristin StormProjektleiterin (BIM-Gesamtkoordination) Verkehrsanlagen, A+S Consult GmbH
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Dipl - Ing Horst SelkerBianca Fabian
12:00 bis 12:30
Workshop

Planerische Vorbereitung für die digitale Bauabrechnung von Verkehrsstationen

Die digitale Bauabrechnung revolutioniert die Abwicklung von Bauprojekten. Statt Papierplänen und manuellen Mengenermittlungen werden alle relevanten Daten in einem digitalen Gesamtmodell gebündelt. Mengen und Kosten lassen sich dadurch automatisch und präzise ermitteln, Änderungen werden direkt aktualisiert. Das spart Zeit, reduziert Fehler und erhöht Transparenz, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Im Vortrag werden die erforderlichen Informationen und Anforderungen an das Gesamtmodell am Beispiel des Pilotprojekts „Umbau VST Hagen“ vorgestellt. Zudem wird der Prozess der modellbasierten Bauabrechnung näher erläutert.
Dipl - Ing Horst SelkerRealisierungsmanager, DB InfraGOBianca FabianProjektleiterin Bahn, A+S Consult GmbH
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Dr.-Ing. Rico SteyerŠtefan Jaud
12:30 bis 13:00
Workshop

Erfahrungen bei der Implementierung von open BIM Datenformaten für Infrastrukturprojekte

Offene - nicht proprietäre- BIM konforme Datenformate sind bei immer komplexeren und technisch anspruchsvolleren Infrastrukturbauwerken unentbehrlich, weil sie erlauben, vielfältigste Workflows über Grenzen von Fachgebieten, Leistungsphasen und Anwendungsfälle hinweg zu definieren und den Lebenszyklus solcher Bauwerke abzubilden. Die Implementierung neuer Arbeitsmethoden, z.B. BIM, erfordern von Softwareherstellern den Spagat zwischen der Umsetzung von Definitionen und Festlegungen der offenen Datenformate, jedoch ebenso die Möglichkeit Workflows zu erlauben, die aus den Erfahrungen der konventionellen Planung und den dabei genutzten technischen Richtlinien resultieren. Die Erfahrung dabei ist, dass wir uns bei mangelnder bzw. nicht vorhandener Harmonisierung zum großen Teil auf die Erfahrungen unserer Kundschaft und deren Projektanforderungen stützen müssen. Aus der kritischen Betrachtung des bSI Workflow Diagramms und den geschilderten Erfahrungen ist zu schlussfolgern, dass das vorgestellte bSI Workflow Diagramm mit dem Fokus der Implementierung der BIM Methodik durch Softwarehäuser zu erweitern ist.
Dr.-Ing. Rico SteyerProduktmanager, AKG Software Consulting GmbHŠtefan JaudCEO, Jaud IT GmbH
Dienstag,10.03. – Workshop 2
13:00 bis 14:00

Mittagspause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang - besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Amir Abbaspour
14:00 bis 14:30
Workshop

Datenökosystem für kritische Energieinfrastruktur

Der Ausbau kritischer Energieinfrastruktur steht unter enormem Zeitdruck, regulatorischer Verdichtung und steigender Systemkomplexität. Klassische Projektstrukturen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Einzelne Tools oder isolierte Datenräume reichen nicht mehr aus. Der Vortrag zeigt, warum ein „Ecosystem of Data“ mehr ist als ein Common Data Environment: Es geht um die systemische Verknüpfung von Projekt-, Asset-, Betriebs- und Governance-Daten über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Anhand praktischer Erfahrungen aus Energie- und Infrastrukturprojekten wird erläutert, wie klare Rollen, definierte Verantwortlichkeiten und saubere Entscheidungsarchitekturen die Grundlage für ein resilientes Datenökosystem bilden. Dabei stehen nicht Technologien im Vordergrund, sondern Struktur, Führung und Umsetzungsdisziplin. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie kritische Energieprojekte durch ein integriertes Datenökosystem planbarer, sicherer und nachhaltiger umgesetzt werden können.
Amir AbbaspourBusiness Director, BKW Operational Solutions
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Lukas Bindewald
14:30 bis 15:00
Workshop

Digitale Variantenuntersuchung für Straßenbahn und U-Bahn bei SWM München

Die digitale Variantenuntersuchung bei der Planung von teuren Infrastrukturprojekten für Tram und U-Bahn gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es durch frühen Einsatz digitaler Planungsmodelle die kostengünstigste Variante zu ermitteln.
Lukas BindewaldLeitung Projektmanagement Ressort Mobilität, Stadtwerke München GmbH
WorkshopDienstag,10.03. – Workshop 2
Christopher SchmidtNurettin Manav
15:00 bis 15:30
Workshop

Gelnhausen-Fulda: digitale Planung von 60 km NBS in der Vorplanung

Christopher SchmidtProjektleiter NBS Gelnhausen - Fulda, DB InfraGO AGNurettin ManavTeilprojektleiter Abschnitt Gelnhausen–Wirtheim, DB InfraGO AG
Dienstag,10.03. – Workshop 2
15:30 bis 16:00

Schlusswort

Dienstag,10.03. – Workshop 2
16:00 bis 18:00

Kaffeepause und Ausklang: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Austellerstände!

HYPERION Hotel am SchlossDienstag, 10.03. – Workshop 3
bis
HYPERION Hotel am Schloss

Veranstaltungsort

Dienstag, 10.03. – Workshop 3
Jürgen Litsch
bis

Workshop 3: Bau und Unterhaltung mit BIM

Ich freue mich auf diesen Kongress, weil er zeigt, wie stark digitale Methoden unsere Branche bereits prägen. Für uns bei STRABAG ist BIM längst tägliche Praxis – umso wertvoller ist der Austausch mit Partnern, Wissenschaft und Industrie. Meine Erwartung ist, neue Impulse zu bekommen, wie wir Bau und Unterhaltung noch effizienter und vernetzter gestalten können.
Jürgen LitschProkurist, STRABAG AG
FührungKongresseingang Bilderberg Bellevue HotelDienstag, 10.03. – Workshop 3
Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
08:15 bis 09:15
FührungKongresseingang Bilderberg Bellevue Hotel

Brückenführung: Interessante Fakten zu Dresdens Brücken mit Herrn Prof. Steffen Marx von der Technischen Universität Dresden

Besonderes Highlight am Workshop Day: Herr Prof. Steffen Marx (Brückenspezialist) nimmt Sie mit auf einen kurzen morgendlichen Spaziergang vom Bilderberg Bellevue Hotel über die Brücke bis zum Hyperion Hotel am Schloss (Location Workshop Day). Unterwegs teilt Herr Prof. Marx interessante Fakten zu Dresdens Brücken. 📍 Treffpunkt: 08:00 Uhr, Kongresseingang Bilderberg Bellevue Hotel Dresden
Prof. Dr.-Ing. Steffen MarxDirektor Institut Massivbau, TU Dresden, Institut für Massivbau
Dienstag, 10.03. – Workshop 3
Christian StillgerMichael Wientzek
09:30 bis 10:00

Vom As-built-Modell zum Betreibermodell: Am Dortmunder Hbf geht die BIM-Implementierung in die finale Phase

Die Planung des Dortmunder Hbfs wurde im Rahmen der BIM-Methodik umgesetzt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wurde das Ausführungsplanungsmodell revisioniert und daraus ein As-built Modell erstellt. Um nun die Brücke zum Betrieb zu schlagen, wurden zusammen mit dem Bahnhofsmanagement Anforderungen definiert, welche die Modelle für die Nutzung in der Instandhaltung erfüllen müssen. In diesem Vortrag wird darauf eingegangen, wie diese Anforderungen in den Modellen berücksichtigt wurden und es wird konkret gezeigt, wie die Modelle nun im Betrieb erprobt werden sollen.
Christian StillgerSpezialist digitale Standards Verkehrsstationsplanung, DB InfraGO AGMichael WientzekTechnischer Projektleiter Großprojekte, DB Infra GO – Personenbahnhöfe
WorkshopDienstag, 10.03. – Workshop 3
Dipl.(Ing.) FH Gerhard Seifert
10:00 bis 10:30
Workshop

Erdbau digital bei STRABAG

Das Wissen um den Aufbau des Baugrundes ist elementar für Arbeitsvorbereitung, Kalkulation sowie Ausführung und Dokumentation von Bauprojekten mit starkem Erdbauanteil. Hier wird die Vision der STRABAG skizziert die Informationen rund um den Erdbau zukünftig digital und nachhaltig zu gestalten und datenbasiert Entscheidungen zu treffen sowie modellbasiert darzustellen.
Dipl.(Ing.) FH Gerhard SeifertTechnische Leitung Zentrale Dienste, STRABAG GmbH
WorkshopDienstag, 10.03. – Workshop 3
Dipl.-Ing. (FH) Guido LieseckeDipl.-Geograph Mirko Warzecha
10:30 bis 11:00
Workshop

BIM im größten Tunnelbauprojekt Europas – der Brenner Basis Tunnel

Das Projekt des Brennerbasistunnels ist ein europäisches Projekt in dem Trans European Network und ist ein Teil von dem Korridor „Skandinavien nach Süditalien“ und liegt in den Ländern Italien und Österreich. Die Gesamtlänge des Tunnels wird mit 64 Kilometern in der größten Ausprägung angegeben und umfasst letztendlich bis zu 250 Kilometer Tunnelachsen. In dem Workshop zeigen wir die Besonderheiten bei der Planung des Tunnels auf, die Modellierung als BIM-Modell in den Fachmodellen Bauwerk, Elektro-, Entwässerung und der Erdung. Des weiteren zeigen wir welche weiteren Anwendungsfälle mit diesen Modellen erfüllt werden sollen. Es wird aufgezeigt, welche weiteren Besonderheiten dieser Tunnel noch im Bereich der österreichischen Staatsgebietes hat; welche Besonderheiten durch die unterschiedlichen Standards in den jeweiligen Ländern und den daraus resultierenden Besonderheiten in dem großen Bauprojekt sich ergeben haben. Zusätzlich wird auch das Umfeld der eigentlichen Tunnelbaustelle betrachtet. Wie kann die BIM-Methodik bei der Planung und Umsetzung der Deponien am Beispiel des Padastertals Anwendung finden. Ziel soll es sein diesen Tunnel bzw. dieses BIM-Modell entsprechend später auch für die Bauwerksdokumentation, das Mängelmanagement und für den Betrieb zu nutzen!
Dipl.-Ing. (FH) Guido LieseckeApplikationsingenieur, Mensch und Maschine acadGraph GmbHDipl.-Geograph Mirko WarzechaProkurist, Mensch und Maschine Austria GmbH
Dienstag, 10.03. – Workshop 3
11:00 bis 11:30

Kaffeepause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

WorkshopDienstag, 10.03. – Workshop 3
Dipl.-Ing. Viktoria EdelhagenSimone Eckert
11:30 bis 12:00
Workshop

HLK Hamburg-Berlin: 110 km digitaler Zwilling aus Bestand und Planung als Grundlage für eine 4D-Bauablaufsimulation

Dipl.-Ing. Viktoria EdelhagenLeiterin Methoden der Projektsteuerung und Projektsteuerungssysteme, DB Bahnbau Gruppe GmbHSimone EckertFachbereichsleiterin Bahn, A+S Consult GmbH
Dienstag, 10.03. – Workshop 3
Nicolas Mitsch
12:00 bis 12:30

BIM in der Chipindustrie, Vorbild für die Infrastruktur

Ähnlich wie Infrastrukturbauwerke erstreckt sich die Betriebsphase von Hightechfabriken über mehrere Jahrzehnte. Diese Betriebsphase ist von regelmäßigen, produktgetriebenen Umbauten geprägt, was eine strukturierte und verlässliche Dokumentation absolut unerlässlich macht. Durch die hohe Komplexität der Fertigung und die hohe Mediendichte bringt BIM sowohl in der Planungs- und Bauphase als auch in der Betriebsphase viele Vorteile mit sich, um den Mitarbeitern verlässliche Informationen über den Zustand von Versorgungstechnik zu liefern.
Nicolas MitschBIM-Manager, Infineon Technologies Dresden
WorkshopDienstag, 10.03. – Workshop 3
Dipl.-Ing. Dr. techn. Florian Auer
12:30 bis 13:00
Workshop

Oberbau und Co.: volldigitale Bautechnik, was fehlt noch?

Aufgrund des Trends zu datenbasierter Instandhaltung des Eisenbahnfahrwegs möchten die Infrastrukturbetreiber ein umfassendes Zustandsbild ihrer Anlagen erhalten. Es kommt folgerichtig zum vermehrten Einsatz von Sensorik auf regulären Zügen bzw. Lokomotiven. Wayside-Monitoring-Systeme werden immer ausgeklügelter. Fakt ist, dass auch die Gleisbaumaschinen eine immer wichtigere Datenquelle für den Fahrweg darstellen. Moderne Messfahrzeuge können das Gleis und die Umgebung in hoher Geschwindigkeit vermessen. Die eingefärbten und in die jeweiligen Koordinatensysteme ausgerichteten Punktwolken sind so exakt, dass man auf Basis dieser Daten selbst auf Hochgeschwindigkeitsstrecken eine Neutrassierung der Stecke durchführen kann. Neben den Messfahrzeugen werden auch die Gleisbaumaschinen als Datenlieferant immer wichtiger. Dies hat mehrere Gründe: • Sensorik wird immer günstiger und robuster • Eine gegenüber Regelzügen langsame Vorfahrgeschwindigkeit erlaubt es die Daten feingranular aufzunehmen • Die Gleisbaumaschinen sind während der Arbeit im Eingriff mit dem „Werkstück“, den Gleisen. Man kann Schotterzustand während des Eingriffs der Stopfwerkzeuge eindeutig bestimmen • Moderne Stopfmaschinen sind mit Software ausgestattet, die Künstliche Intelligenz in real-time nutzt. Die Positionierung der Arbeitsaggregate erfolgt automatisiert, die Daten der exakten Aggregat-Positionen sind verfügbar und abrufbar Dies alles führt zu einer vollständigen Transparenz von Gleisbaumaschinen und dient als Grundlage zur Abnahme und Verrechnung der Arbeiten. Gleisbaumaschinen hinterlassen nach der Arbeit nicht nur ein perfekt gepflegtes Gleis, sondern auch eine Datenquelle die von Infrastrukturbetreibern zunehmend für ihr Anlagenmanagement genutzt wird.
Dipl.-Ing. Dr. techn. Florian AuerSenior Expert Railway Infrastructure, Plasser & Theurer
Dienstag, 10.03. – Workshop 3
13:00 bis 14:00

Mittagspause: Nutzen Sie die Pause für einen Rundgang – besuchen Sie unsere Ausstellerstände!

WorkshopDienstag, 10.03. – Workshop 3
Diplom Physiker Holger Brandau
14:00 bis 14:30
Workshop

ZIB Pilotierungen: digitale Abrechnung der digitalen Baustelle

Im Zuge von Pilotprojekten wurde die Live-Erfassung von Leistungsdaten auf der Baustelle in den digitalen Zwilling getestet. Im Anschluss ein digitaler Prüflauf bis hin zur Rechnungslegung per DA 11erprobt.
Diplom Physiker Holger BrandauLeiter Angebotskalkulation Großprojekte, SPITZKE SE
WorkshopDienstag, 10.03. – Workshop 3
Dr.-Ing. Marcel Gottschall
14:30 bis 15:00
Workshop

Digitalisierung der Baustelle für Bauvorbereitung und Bauabrechnung

Einen digitalen Zwilling als reines Abbild der Geometrie zu betrachten, verstellt den Blick auf die vollständigen Möglichkeiten und Benefits von Digitalisierung. Ergänzte und verlinkte Informationen zur Ablaufplanung sowie zu erbringenden Leistungen in der Realisierung des Infrastrukturobjekts erweitern bereits die Anwendung des modellbasierten Prozesses. Nachnutzbarkeit von Informationen entlang des Lebenszyklus ist ein großer Treiber für Digitalisierung. Um dies zu erreichen, besteht die Anforderung die bereits existierende, statische Planungsrepresentation mit der anzutreffenden Wirklichkeit während der Realisierung zu vereinen. Auf diese Weise wird die Anwendbarkeit und der Mehrwert des digitalen Zwillings ausgedehnt. Üblicherweise werden Infrastrukturmodelle während der Planung in desktop-basierten Werkzeugen realisiert (erstellen, bearbeiten, betrachten). In der Umsetzungsphase nimmt aber der Bedarf für Kollaboration und Agilität am Modell zur Integration der Vielzahl von Stakeholdern und deren Informationen zu. Da Infrastrukturprojekte nahezu immer interne (Auftraggeber) und externe (Auftragnehmer) Zusammenarbeit erfordern, müssen dafür relevante Informationen vom digitalen Zwilling offengelegt werden. Dies können die Planungslösungen meist nicht leisten, stattdessen erfolgt die Umsetzung innerhalb webbasierter, anwendungsbezogener und vernetzter Apps. Diese Anwendungen arbeiten auf einer gemeinsamen Datenbank, und erlauben die Echtzeitpflege und Anpassung der entsprechenden Planungsdaten von der Baustelle über moderne, auch mobile Endgeräte. Ebenso greift das Planungsmodell auf diese Daten zu und wird mit entsprechenden Informationen angereichert um komplexere Analysen durchzuführen. Zum Einen können so Anpassungen an geplanten Abläufen auf Konflikte bzw. Realisierbarkeit geprüft werden. Außerdem erlaubt ein derartig aktuell gehaltener, automatisierter SOLL-IST Vergleich am digitalen Zwilling einen deutlich beschleunigten, modellbasierten Abrechnungsprozess von erbrachten Leistungen und verkürzt so nachrangige Prozesse wie Prüfung und Rechnungsstellung. Die Verlagerung jener hochdynamischen Aspekte des Bauprozesses in moderne Webtechnologien und standardisierte Schnittstellen erlaubt auch die Anwendung von KI Agenten zur Automatisierung von Anpassung und Freigabe von Prozessen. Ebenso ist die Integration solcher Methoden auf Datenebene für Simulation (optimaler Ablaufplan) oder Datenaufbereitung (IST-Modell Beschreibung) zur Rückführung in den digitalen Zwilling wesentlich vereinfacht.
Dr.-Ing. Marcel GottschallProjektleiter FUE, A+S Consult GmbH
WorkshopDienstag, 10.03. – Workshop 3
Dipl. Ing. (FH) Michael Grübnau
15:00 bis 15:30
Workshop

Digitalisierung in der Leitungsplanung bei der LTB Leitungsbau GmbH

Dipl. Ing. (FH) Michael Grübnaustellv. Leiter Leitungsplanung Region Süd, LTB Leitungsbau GmbH
Dienstag, 10.03. – Workshop 3
15:30 bis 16:00

Schlusswort

Dienstag, 10.03. – Workshop 3
16:00 bis 18:00

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